Spanisch lernen in Panamá – Eindrücke

Interview mit Sophie Estl:

 

Welche Organisation haben Sie für Ihren Auslandsaufenthalt ausgewählt? Warum?

Für meinen Aufenthalt in Zentralamerika wählte ich die Organisation „Travelworks“, durch deren Kooperation ich mit der Schule „Habla Ya“ in Verbindung kam. Da ich vorhatte einen ganzen Monat in Panamá zu verbringen, wollte ich im Vorhinein eine Organisation wählen der ich voll und ganz vertrauen kann. Durch viel Recherche und stundenlanges Lesen von Erfahrungsberichte kam ich zur Entscheidung, dass „Travelworks“ mir alle Leistungen zu einem vernünftigen Preis bieten konnte. Unterkunft, Verpflegung, Transfer vom Flughafen, Kurspreise und zusätzliche Unterrichtsmaterialien bot die Organisation in einem Gesamt-Package an, welches ich auch letztendlich in Anspruch nahm. Durch dieses Angebot ersparte ich mir viel Zeit, die ich aufgebraucht hätte um jede einzelne Leistung extra zu organisieren und habe mir dadurch höchstwahrscheinlich auch einiges an Geld erspart. Im Grunde war jedoch die gute Reputation der Organisation, die durch viele Berichte, Rückblicke und Blogs betont wurde, ausschlaggebend für meine Entscheidung.

Wie lange waren Sie im Ausland?

Ich verbrachte 1 ganzen Monat im Ausland, genauer gesagt in Panamá, auf einer kleinen Inselgruppe namens „Bocas del Toro“. Am 08. Juli 2017 ging es los und die Reise endete am 05. August desselben Jahres. Obwohl ich grundsätzlich für längere Zeit im Ausland verbleiben wollte, gingen sich bei mir zeitmäßig nur 4 Wochen aus, da im September meine Kurse an der Universität wieder losgingen.

Welche Kosten fielen bei Ihrem Auslandsaufenthalt an?

Die meisten Kosten im Zuge meines einmonatigen Aufenthaltes im Ausland fielen mit Sicherheit bei meinem Flug und der Unterkunft an. Da es ein Langstreckenflug war und ich sowohl beim Hinflug und Rückflug einmal in Europa und ein zweites Mal innerhalb Panamás umsteigen musste, erstreckte sich die Flugzeit auf knapp 20 Stunden. Dementsprechend hoch war auch die Summe an Geld, die ich dafür aufbringen musste. Obwohl Panamá eher zu den „sichereren“ Ländern in Zentralamerika zählt, war mir trotzdem bewusst, dass Sicherheit ein essenzieller Aspekt bei der Wahl meiner Unterkunft sein wird. Nicht nur die Kriminalitätsrate, sondern auch die Anzahl an Einbrüchen, Gewalttaten und Raubüberfällen ist in zentralamerikanischen Ländern einfach weitaus höher in Vergleich zu österreichischen Standards. Daher war meine Suche nach einer geeigneten Unterkunft mit viel Zeit verbunden. Auf alle Fälle wollte ich sichergehen, dass ich in einer guten und sicheren Umgebung meinen Monat verbrachte, was jedoch wiederum dementsprechend einen hohen Preis miteinschloss. 60€ pro Nacht in einem Holzhaus, welches auf bloßen Stelzen stand und in dem Fliegengitter als Fenster dienten, demonstrieren, dass die Lebenshaltungskosten in Bocas del Toro, die Region in der ich wohnte, ziemlich hoch waren. Außerdem mussten viele Nahrungsmittel auf die Insel importiert werden. Demnach musste ich auch für den täglichen Konsum von Essen, Trinken etc. durchschnittlich mit 30-50€ rechnen. 

Wo waren Sie für Ihre Zeit im Ausland untergebracht?

Ich entschied mich für das Hostel „Guesthouse 421“ , in dem ich mir ein eigenes Appartement nahm. Die relativ große, hölzerne und vor allem bunte Hütte befand sich mitten in Bocas del Toro. Dort wohnte ich mit vielen Einheimischen, aber auch Schülern zusammen. Insgesamt bildeten wir eine Gemeinschaft von zirka 15 Leuten, wobei wöchentlich Schüler kamen und wieder abreisten. Der Spaß kam dadurch grundsätzlich nie zu kurz und man hatte immer Leute um sich, die meinen Aufenthalt um einiges lustiger gestalteten.

Wie hat Ihnen Ihre Unterbringung gefallen?

Rückblickend war ich durchaus zufrieden mit meiner Wahl, da ich in meinem Appartement einen gewissen Ruhebereich für mich hatte. Mir machte es unheimlich Spaß tagtäglich mit Leuten unterwegs zu sein und unterschiedlichste Abenteuer zu erleben, jedoch tat es auch ab und zu gut einfach eine Zeit für sich zu haben und sich ein bisschen zurückzuziehen. Vor allem gefiel es mir, dass wir eine Gemeinschaftsküche hatten, wo wir jeden Tag zusammen kochten und typisch panamaisches Essen zauberten. Außerdem war es durchaus ein Vorteil, dass mein Fußweg zur Schule nur geschätzte 100 Meter weit war. 

Belegten Sie Kurse während Ihres Auslandsaufenthaltes? Wenn ja, welche?

Ja, ich belegte während meines Aufenthaltes einen 4-wöchigen Sprachkurs in der Schule „Habla Ya“. Die Schule befand sich ebenfalls auf der Insel Bocas del Toro, 2 min. von meiner Unterkunft entfernt. Ich absolvierte mein B1-Level in Spanisch und konnte mit meinem B2 Level in der letzten Woche meines Aufenthaltes beginnen. An meinem letzten Schultag bekam ich ein Zertifikat überreicht, welches mein abgeschlossenes Level bestätigte. Während des ganzen Monats belegte ich täglich vier Stunden am Vormittag einen Gruppenkurs zusammen mit 4-6 weiteren internationalen Schülern, der aus viel Kommunikation, Gruppenarbeit, aber auch Referaten und Leseübungen bestand. Am Nachmittag knüpfte ich auch noch eine Stunde Privatunterricht an, da ich dadurch direkter und genauer zusammen mit einem Lehrer auf meine Schwächen und Probleme eingehen konnte.

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